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Intermodellbau Dortmund 2023: Unser Messe-Tagebuch

Aktualisiert: 12. Mai 2023

Vier Tage Modellbahn pur und unsere H0-Anlage in ihrer vollen Pracht gab's endlich wieder auf der weltgrößten Modellbaumesse vom 20. bis 23. April. Unser Tagebuch zum Nachlesen.

Montag, 17. April. Wir fahren nach Friedrichshafen, wo wir unsere beiden Transport-LKW ausleihen. Vor dem Clubheim treffen sich daweil unsere Mitglieder und richten die schwersten Module her, ab 16 Uhr starten wir mit dem Verladen – nach und nach leert sich das Clubheim und füllen sich die LKW. Nach etwa zwei Stunden ist alles fixfertig verladen, unser Stüblewirt Ferdl serviert Wurst, Brot und natürlich Bier für die fleißigen Helfer.

Dienstag, 18. April. Der Tag startet für unsere LKW-Fahrer sehr früh: Um 4 Uhr ist Abfahrt über die A7 Kassel und die A44 nach Dortmund. Am frühen Nachmittag kommen wir an und fangen direkt mit dem Entladen an. Wir positionieren die Großmodule exakt und bauen rundherum die restliche Anlage auf. Vor lauter Arbeit vergessen wir auf die traditionelle Landjägerjause. Die letzten Module werden um etwa 18 Uhr verkabelt, danach geht’s mit den Öffis Richtung Abendessen und Hotel.

Mittwoch, 19. April. Tagwache 7 Uhr. Auf geht’s mit den Öffis zur Messe. Jetzt steht das Feintuning der Anlage an und der Aufbau der Infrastruktur. Leider funktioniert unser Kamerazug nicht, das Sendemodul ist komplett ausgefallen und ein Ersatz nicht möglich – schade. Immerhin denken wir heute an die Landjäger. Um 17 Uhr sind wir mit unserer Anlage einsatzbereit für den Messestart am Donnerstag. Abends geht’s zum Italiener und in Richtung Dortmunder Innenstadt.

Donnerstag, 20. April. Tagwache noch früher – 6 Uhr 30. Wir kontrollieren nochmal alles und starten um 8:55 Uhr mit dem Fahrbetrieb, die ersten Besucher sind pünktlich kurz nach 9 Uhr an der Anlage. Es geht richtig rund, ein Durchkommen zwischen den Ständen ist nur schwer möglich. Wir führen viele Gespräche mit staunenden Besuchern. Der Fahrbetrieb wird zur Routine, Ablösen funktionieren problemlos, ebenso unsere Verpflegung im für Gäste uneinsehbaren „Arlbergstüble“. Die Auswahl unserer Züge beeindruckt die Besuchermassen besonders. Um 18 Uhr ist der erste Tag geschafft, uns zieht’s zuerst zum Chinesen und später an die Hotelbar.

Freitag, 21. April. Tagwache 7:45 Uhr. Heute wandert das Sakko ins Gepäck, am Abend steht die MOBA-Gala an. An Tag 2 herrscht etwas weniger, aber immer noch mehr als genug Andrang. An den ersten beiden Tagen kommen traditionell eher Modellbahnexperten als Familien. Wir bieten abwechslungsreichen Fahrbetrieb mit wechselnden Zuggarnituren und ernten für die tolle Anlage wieder viel Lob. Zwischendurch bleibt manchmal etwas Zeit für die eine oder andere Runde durch die Messe. Nach Betriebsschluss um 18 Uhr gibt’s Gedränge im „Arlbergstüble“, großes Umziehen, jeder will der Schönste sein – schließlich feiern wir bis nach Mitternacht „25+3 Jahre MOBA“.

Samstag, 22. April. Tagwache 7:45 Uhr ist uns auch schon leichter gefallen. Heute kommen Familien, anfangs noch etwas spärlich, aber gegen Mittag geht’s wieder richtig zur Sache und die Halle wird pumpevoll. Der Lebenswandel macht sich bei unserem Personal bemerkbar: Im Arlbergstüble ist es recht ruhig, die Campingsessel den ganzen Tag gut ausgebucht. Nach Betriebsschluss kämpfen wir uns einerseits an BVB-, andererseits an Helene-Fischer-Fans vorbei Richtung Altstadt. Die Meisterleistung, für zehn Personen einen Tisch im Gasthaus „Zum Alten Markt“ reserviert zu haben, feiern wir mit Schweinshaxn, Bratwurstkranz und Hoevels.

Sonntag, 23. April. Ein letztes Mal Tagwache 7:45 Uhr. Die LKW-Mannschaften haben schon ihr Gepäck dabei. Der Besucherandrang ist etwas geringer als an den vorherigen Tagen, trotzdem ist gut was los. Gegen 15 Uhr beginnen wir langsam und im Hintergrund zusammenzupacken: Vorhänge zusammenlegen, Kisten stapeln, Züge verräumen. Schlag 17 Uhr geht’s dann so richtig los; im Nu verschwinden Oberleitungen, unsere Ringleitung und die ersten Module. Gegen 20:45 Uhr ist alles wieder im LKW verpackt – und wir packen uns unsererseits wieder in die Hotelbar bzw. ins Bett, morgen geht’s früh los.

Montag, 24. April. Abfahrt um 4:00 Uhr Richtung Bregenz ohne besondere Vorkommnisse. Wir landen am frühen Nachmittag. Vor dem Clubheim erwarten uns schon viele Helfer, umso zügiger geht auch das Ausladen. Gegen 16 Uhr sind die LKW schon leer und werden nach Friedrichshafen zurückgebracht. Ein Abschlussgetränk ist noch drin – dann geht’s nach Hause.


Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern für die wahnsinnige Leistung, bei allen Besuchern fürs große Interesse, bei den Messeverantwortlichen und der MOBA für die tolle Organisation und vor allem bei unseren Familien für die Geduld, die sie dafür aufbringen, dass wir unserem Hobby nachgehen können!

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